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COPD

Informationen für Betroffene und Angehörige

COPD: Ursachen und Entstehung

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD kann auf der Basis einer chronischen Bronchitis und/oder eines Lungenemphysems entstehen.

Bei einem Lungenemphysem werden die Trennwände der Lungenbläschen zerstört, wodurch sich viele dieser kleinen Bläschen zu einer größeren Blase verbinden. Diese Blase hat im Vergleich zu den Lungenbläschen, aus denen sie entstanden ist, ein größeres Volumen und eine kleinere Oberfläche. Dadurch ist der Gasaustausch behindert und die Ausatmung erschwert. Die größere Menge Luft, die in der Emphysemblase zurückbleibt, übt bei der Ausatmung einen zu großen Druck auf die Bronchiolen aus. Können sie dem Druck nicht mehr standhalten, kollabieren diese feinsten Verästelungen der Bronchien und die Luft wird in der Emphysemblase eingeschlossen: Es kommt zu einer Überblähung der Lunge.

Bei einer chronischen Bronchitis sind die Flimmerhärchen des Epithelgewebes der Bronchien geschädigt. Diese Härchen fördern durch stetige Bewegung Schmutz und Sekret aus den Bronchien heraus. Bei einer Bronchitis sind diese Härchen gelähmt. Die natürliche Selbstreinigungsfunktion der Atemwege ist dadurch stark eingeschränkt.

Einer der wesentlichsten Auslösefaktoren für beide Erkrankungen ist das inhalative Rauchen bzw. Passivrauchen. Substanzen, die im Tabakrauch enthalten sind, schädigen die Flimmerhärchen und begünstigen die Prozesse, die die Zerstörung der Wände der Lungenbläschen zur Folge haben. Weitere auslösende Faktoren können u. a. Luftverschmutzung sowie Stäube oder Chemikalien in der Atemluft sein.

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    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.